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Dienstag 28. August 2012 08:50 Alter: 9 Monat(e)

Greifswalder Nachwuchs im Handball-Rausch

Insgesamt 58 Mannschaften eifern beim Sportwelt-Cup in der Hansestadt um die Plätze. Handball SG hält bei den D-Junioren gegen Bundesliga-Nachwuchs-Teams sehr gut mit.


Mit viel Herzblut und vollem Einsatz kämpften die Handball-Talente beim Greifswalder Sportwelt-Cup um den Sieg.

So etwas haben die Handballfanatiker in der Hansestadt wohl noch nie erlebt: Hunderte Sportler, Zuschauerund Funktionäre sorgten beim Sportwelt-Cup für ein Handballspektakel in der Stadt. Die Greifswalder Handballgemeinde veranstaltete das größte Nachwuchshandballturnier in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits seit Anfang des Jahres saßen die Organisatoren um Jugendwart Torsten Lange an der Planung. An diesem Wochenende hatte das lange Warten nun ein Ende. In vier verschiedenen Sporthallen durfte der Veranstalter der Handball SG Vorpommern 58 Nachwuchsmannschaften begrüßen.„Wir wollten zeigen, dass wir im Nachwuchs mit anderen Leistungszentren mithalten können“, begründete Lange den Entschluss zur Austragung des Turniers. Viele Zuschauer schauten nicht schlecht, als sie die Namen des Teilnehmerfeldes lasen. Mit dem HSV Hamburg und demHC Empor Rostock lief der ambitionierte Nachwuchs von Teams aus der Ersten und Zweiten Bundesliga auf das Parkett. Eigens für diese Veranstaltung reiste Wolf-Dieter Schmidt nach Greifswald. Der Präsident des Handballverbandes Mecklenburg-Vorpommerns eröffnete das Turnier. Somit war alles für ein spannendes Handball-Spektakel angerichtet.
Am Sonnabend starteten die D-Junioren. Diese durften sich über das größte Teilnehmerfeld freuen. Elf männliche und acht weibliche Teams gingen auf die Punkte-Jagd. Gleich im ersten Turnierspiel setzte der Gastgeber Handball SG ein Achtungszeichen und schickte die Junioren des Stralsunder HV mit 9:1 vom Platz. Schon nach dieser Partie wurde deutlich,dass die SG zum erweiterten Favoritenkreis gehörte. Auch gegen den HSV Torgelow und den HSV Peenetal Loitz konnten in der Folge Siege eingefahren werden. „Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden. Wir spielen diszipliniert und setzen vielvom Erlernten um“, zog Trainer Alexander Kettner eine Zwischenbilanz. Am Ende sprang ein sehr guter dritter Platz für die Greifswalder heraus. Doch gerade in der dritten Partie zeigten sich auch die unschönen Seiten des Sports. Zuschauer und Trainer der Loitzer störten durch lautstarke Zwischenrufe den Spielfluss und warfen dem Schiedsrichtergespann Fehler in der Regelkunde vor. „Problematisch waren die Zurufe des Trainers, mit denen er in das Spiel einwirken wollte. Aus meiner Sichtgab es keine Regelverstöße, die geahndet hätten werden müssen“, verteidigte Hauptschiedsrichter Felix Schwetzko die Entscheidungen. Die jungen Handballasse hingegen konzentrierten sich weiter auf das sportliche Geschehen.

Text: Lars Schulz - Ostsee Zeitung - Lokalausgabe Greifswald vom 28.08.2012
Fotos: Werner Franke


 

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