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Sonntag 07. Oktober 2012 00:25 Alter: 9 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte 1. Männer
Von: Mayk Schulz

Niederlagenserie konnte nicht beendet werden


Handball SG Greifswald – Bad Doberaner SV II 29:31 (16:17)

Eine weitere Niederlage in der MV-Liga mussten am vergangenen Wochenende die Männer der Handball SG Greifswald einstecken. Demzufolge war die Enttäuschung nach dem Abpfiff bei allen Spielern riesengroß. Am Kampfgeist hat es aber nicht gelegen, denn bis zur letzten Sekunde haben die Schützlinge von Trainer Krabbe gekämpft. Allerdings bleiben die Greifswalder, nach vier Niederlagen, weiter ohne Punkte am Tabellenende. Dabei begann die Partie recht vielsprechend aus Sicht des Gastgebers. Zum Einen konnte der Trainer das erste Mal in dieser Saison auf den gesamten Kader zurückgreifen und zum Anderen konnte man schnell mit 2 Toren in Führung gehen (4:2; 6. Minute). Dieser Vorsprung hatte bis zur 14. Minute beim 10:8 Bestand. Nach zwei schnellen Toren von Altenburg und Bleul konnte man sich mit vier Toren auf ein zwischenzeitliches 12:8 absetzen. Die Greifswalder kamen in dieser Phase des Spiels immer wieder zu Toren aus dem Rückraum. In der Folgezeit konnte man die Führung zunächst behaupten (14:11; 19. Minute). Die Gäste reagierten und wechselten munter durch. Das brachte die SG-Spieler etwas aus dem Konzept. Nach einer zwischenzeitlichen Unterzahl glichen die Doberaner in der 23. Minute zum 14:14 aus. Die Partie war nun wieder völlig offen. Man merkte beiden Mannschaften aber an, dass es nun schwieriger wurde zum Torerfolg zu kommen. Die Fehlwurfquote stieg nun rapide an und es gesellten sich auch einige technische Fehler dazu. So gestalteten sich die letzten Minuten der ersten Spielhälfte recht ausgeglichen und beim Stand von 16:17 für den Gast aus Doberan ging es in die Kabinen. Trainer Krabbe war mit den 16 erzielten Treffern des ersten Durchgangs grundsätzlich zufrieden. Dagegen war er nicht zufrieden damit, dass die 4 Tore Führung so leichtfertig wieder abgeben wurde. Für die zweite Halbzeit forderte er höchste Konzentration in Abwehr und Angriff um das Spiel wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Nach dem Wiederanpfiff konnte Linksaußen Dietrich mit seinem achten Treffer den Ausgleich erzielen. Die Partie blieb in den folgenden Minuten relativ offen. Als das 20:22 in der 39. Minute auf der Anzeigetafel leuchtete, war noch alles möglich. Doch die Anzahl der Fehlwürfe nahm mehr und mehr zu. Die Doberaner dagegen nutzten die sich ihnen bietenden Chancen clever aus und konnten immer wieder aus dem Rückraum durch platzierte Würfe zum Torerfolg kommen. Dadurch gerieten die Greifswalder immer mehr in Rückstand. In der 46. Minute betrug der Vorsprung der Gäste bereits 5 Tore (21:26). Nach zwei Toren von Christiansen und Formella keimte nochmal Hoffnung auf (23:26; 48. Minute). Doch die Doberaner versuchten nun eine frühzeitige Entscheidung herbeizuführen. Das gelang auch ganz gut, denn 8 Minuten vor Schluss betrug die Führung beim Stand von 23:29 bereits sechs Tore. Nun wurde der Kampfgeist der SG-Spieler nochmals geweckt. Drei Tore ohne Gegentreffer ließen abermals Hoffnung aufkommen. Die Münsterstädter hatten aber die passende Antwort parat und gaben das Spiel nun nicht mehr aus der Hand. In der 58. Minute lagen die Greifswalder aussichtslos mit 4 Toren in Rückstand (27:31). Die letzten beiden Treffer der Domstädter waren dann nur noch Ergebniskosmetik, denn die Niederlage konnte dadurch nicht mehr abgewendet werden. Beim Stand von 29:31 wurde die von beiden Mannschaften äußerst fair geführte Partie beendet. Für die Greifswalder heißt es nun weiter auf den ersten Sieg zu warten. Vielleicht kann man die Punktspielpause am kommenden Wochenende nutzen, um in den kommenden 14 Tagen alle Kräfte zu bündeln. Dann wartet die nächste schwere Auswärtsaufgabe beim Schwaaner SV auf die Männer der Handball SG.

7-Meter: Greifswald (5/4); Doberan (5/4)
2-Minuten: Greifswald 4; Doberan 4

Handball SG spielte mit: Below, Spieleder, Bleul (5), Schulz, Kruppa (1/1), Zirzow (1), Dietrich (8/3), Altenburg (3), Uecker (5), Teige (1), Formella (1), Wodke (1), Christiansen (3)


 

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