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Sonntag 24. März 2013 00:34 Alter: 8 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte 1. Männer
Von: Mayk Schulz

Keine Überraschung im Abstiegskampf


Handball SG Greifswald – Ribnitzer HV 23:31 (12:12)

Einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt mussten am vergangenen Samstag die Männer der Handball SG in der MV-Liga hinnehmen. Sie unterlagen nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit dem Ribnitzer HV am Ende recht deutlich mit 23:31. Dabei war Trainer Krabbe vor dem Anpfiff noch guter Dinge. Schließlich konnte er endlich mal wieder auf eine volle Bank zurückgreifen. Das Spiel begann auch recht erfreulich aus Greifswalder Sicht. Nachdem der erste Wurf der Gäste an der Latte landete, konnte Daniel Wodke im Gegenangriff die erste Führung markieren. In den folgenden Minuten agierten beide Mannschaften relativ nervös. Bis zur 6. Minute landeten bereits drei Würfe der Hausherren an der Torumrandung. Aber auch die Ribnitzer hatten einige Schwierigkeiten mit der Treffsicherheit und scheiterten mehrfach an der Latte. So war beim 2:2 in der 7. Spielminute alles noch völlig ausgeglichen. Nun folgte einmal wieder, wie schon so oft in dieser Saison, eine Schwächephase der SG-Spieler. Sogar Konter- und 7-Meterwürfe fanden nicht den Weg ins gegnerische Tor. So konnten sich die Gäste in der 11. Minute erstmals mit 3 Toren beim 2:5 absetzen. Die nächsten 5 Treffer der Handball SG wurden allesamt von Linksaußen Stephan Dietrich erzielt. Dadurch konnte das Spiel bis zur 19. Spielminute relativ offen gehalten werden, als das 7:9 auf der Anzeigetafel erschien. Durch zwei schnelle Gegentore infolge gerieten die Hansestädter dann mit 7:11 in Rückstand. Doch die Greifswalder hatten glücklicherweise die richtige Antwort parat und konnten in der 25. Minute den Anschluss zum 10:11 herstellen. Der Ausgleich blieb ihnen aber verwehrt. Darauf mussten die Zuschauer noch bis zum Halbzeitpfiff warten, denn zeitglich mit diesem wurde durch einen verwandelten Siebenmeter das 12:12 erzielt. Einen nicht unerheblichen Anteil an diesem ausgeglichen Halbzeitstand hatte der Greifswalder Torwart Klaus Below, der mit seinen insgesamt 9 gehaltenen Bällen eine sehr gute Quote im ersten Durchgang vorzuweisen hatte.

Nach dem Wiederanpfiff gestaltete sich das Spiel dann wieder ziemlich ausgeglichen. Klares Indiz dafür war das 14:14 Unentschieden in der 35. Minute. Das Tempo in der Partie nahm weiter zu. Die Gäste erzielten nun ihre Tore überwiegend aus einem gut vorgetragenen Konterspiel. Dieses wurde möglich, da die Greifswalder ihre Torchancen nicht nutzten. Logische Konsequenz war ein 4 Tore Rückstand beim 16:20 in der 43. Minute. In der 50. Minute (19:22) hatte man dann zweimal die Möglichkeit den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, doch sowohl ein Siebenmeter als auch ein Konter konnten nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden. So bauten die Ribnitzer ihren Vorsprung weiter aus und gingen in der 52. Minute erstmalig beim Stand von 19:24 mit 5 Toren in Führung. Nun gab es nur noch eine Devise: alles oder nichts. Durch schnelle Torwürfe versuchten die Gastgeber das Spiel nochmal zu kippen. Allerdings führte das nicht zum gewünschten Erfolg. Ganz im Gegenteil, denn man scheiterte immer wieder am Gästekeeper der blitzschnelle Konter einleitete Dadurch setzten sich die Ribnitzer bis zur 57. Minute auf 21:29 ab. Da war das Spiel bereits zu Ungunsten der Hansestädter entschieden. Nach dem Abpfiff beim Stand von 23:31 war allen Aktiven die Ernüchterung ins Gesicht geschrieben. Hätten die Spieler zu dem Zeitpunkt bereits gewusst, dass SG Crivitz/Banzkow ihr Spiel gewonnen hatten und man demzufolge nun wieder die rote Laterne in der Hand hat, da wäre die Enttäuschung wohl noch größer gewesen. Nun heißt es alle Kräfte zu sammeln und am kommenden Donnerstag wieder alles zu geben. Dann findet nämlich das Nachholspiel gegen den SV Einheit Demmin statt.

7-Meter: Greifswald 8/3; Ribnitz 6/2
2-Minuten: Greifswald 4; Ribnitz 5

Handball SG spielte mit: Below, Giebner, Methner, Schulz, Haut (1), Bruhn (1), Dietrich (6/3), Altenburg (1), Uecker (6), Saß, Effer (1), Formella (5), Wodke (1), Christiansen (1)


 

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