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Dienstag 07. Oktober 2014 23:41 Alter: 8 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte Frauen
Von: Katrin Saß

Handballdamen zittern sich in die nächste Pokalrunde


Nachdem die Damen der Handball SG Greifswald in den letzten vier Jahren immer in den Genuss eines Freiloses für die erste Pokalrunde kamen, war das Losglück  in der Pokalrunde der laufenden Saison nicht gerade auf der Seite der Greifswalderinnen. Zwar hatte die Damenmannschaft mit der auf Bezirksliga-Ebene spielenden Mannschaft Vellahner SV einen auf dem Papier einfachen Gegner gezogen, jedoch mussten sie dafür die weite Anfahrt von 243 km bewältigen, bevor sie überhaupt den Ball in die Hand nehmen konnten. Nachdem die Mannschaft auch noch über eine Stunde auf der A 20 im Stau stand, verkürzte sich die Aufwärmphase für die Greifswalder Spielerinnen auf knappe 15 Minuten.
Entsprechend gerädert und unkonzentriert erlebte das Trainergespann Saß / Gemans dann auch die Startsieben auf dem Parkett. Zu Beginn  des Spiels taten sich die HSG-Frauen schwer gegen den hochmotivierten Vellahner SV. Dementsprechend dominierten zunächst die Gastgeberinnen das Spielgeschehen bis zum Spielstand von 4:1. Danach ordnete Coach Saß die Aufbaureihe neu, was in den weiteren Minuten zumindest dazu führte, dass die Gäste bis zum Stand von 7:6
Tuchfühlung mit den Spielerinnen des Vellahner SV aufnehmen konnten. Hieran hatten insbesondere  die  Rückraumspielerinnen   Nicole Biedenweg  und  Patricia   Scheible   mit  ihren Treffern in der ersten Halbzeit maßgeblichen Anteil. Danach gelang es den Gastgeberinnen sich wieder etwas Luft zu verschaffen und sich mit drei Toren auf 10:7 abzusetzen, da die Bälle auf Greifswalder  Seite in dieser  Phase des Spiels leichtfertig vergeben wurden. Abermals kämpften sich  die HSG-Damen  bis  zum Pausenstand  von 11:10  ins  Spiel  zurück. Als  starker  Rückhalt erwies  sich  wieder einmal Claudia Weber im Greifswalder  Tor, die mit  ihren Paraden großen Anteil daran hatte, dass Greifswald im Spiel blieb.
Nach Wiederanpfiff änderte sich das Spiel kaum. Die Partie blieb spannend, wobei die Gastgeberinnen - sicherlich begünstigt durch 4 bis zur 40 Minute gegebenen Zwei-Minuten- Strafen auf Greifswalder Seite - bis zur Mitte der zweiten Halbzeit immer knapp mit einem, maximal zwei Toren vorn lagen. Es schien  als sollten an diesem Tag allein die Nerven über Sieg oder Niederlage entscheiden. Gut zehn Minuten vor Spielende gelang den Spielerinnen des Vellahner SV dann eine erneute Führung zum 20:17. Die Greifswalderinnen mussten also nachlegen, wollten sie die weite Reise nach Lübtheen nicht umsonst angetreten sein. Die HSG- Sieben setzte nun alles auf die Karte Kampf und Einsatz, spielte schneller und zielstrebiger, und endlich stellte sich auch der Erfolg ein. Nach einer doppelten Überzahl in der 55. Minute gelang den Gästen bis zur 58. Minute der 21:20 Anschlusstreffer. In der 59. Minute netzte Aufbauspielerin Katrin Saß mit ihrem achten Treffer in der zweiten Halbzeit zum 21:21-Endstand ein.
Das Siebenmeterwerfen musste die Entscheidung bringen. Es wurde eine Nervenschlacht, in der sich die Greifswalderinnen sicher am Siebenmeterpunkt präsentierten und alle Würfe verwandelten. Die Vellahner Spielerinnen hingegen scheiterten gleich zweimal an der gut aufgelegten Torhüterin Claudia Weber. So zitterten sich die Greifswalder Damen mit einem glanzlosen 23:25-Sieg in die nächste Pokalrunde.
Für die Handball-SG spielten: Claudia Weber (Tor), Alexandra Kasch (2), Nicole Biedenweg (6/1), Katrin Saß (9/1), Gritt Wiese (2), Lisa Brüning (1), Lisa Germans (1), Constanze Hundt, Patricia Scheible (3), Ute Hannemann (1)


 

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