< Handballer unterliegen denkbar knapp in letzter Sekunde
Mittwoch 15. April 2015 08:21 Alter: 6 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte 2. Männer
Von: Jens Germans

2. Männer: Sieg im Derby, Chance auf Platz 1 bewahrt


Derbyzeit am Samstag in der Sporthalle 1. Zum fälligen Punktspiel in der Bezirksliga trafen die Handball SG Greifswald II und der HSV Peenetal Loitz III aufeinander. Mit einem Sieg ist die "Meisterschaft" für beide noch drin. Aber man ist auf die Spiele des PSV Stralsund angewiesen. Der PSV präsentiert sich in dieser Saison bärenstark und kann aus eigener Kraft Platz 1 erkämpfen.

Für die Greifswalder ging es im Rückspiel darum, die Hinspielniederlage auszumerzen und Platz 1 fest im Auge zu behalten. Während Trainer Finkenstein personell aus dem Vollen schöpfen konnte, fehlten bei den Loitzern einige Stammkräfte.

Das Spiel begann zerfahren, technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten prägten das Geschehen. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Jedoch vermochten die Gäste aus dieser Situation mehr Kapital zu schlagen, weil die SG-Sieben in dieser Phase mehr oder weniger Angst vor der eigenen Courage hatte oder am eigenen Unvermögen scheiterte, die Bälle zielsicher im gegnerischen Kasten unterzubringen. So ist es nicht verwunderlich, dass der HSV Peenetal III in Hälfte 1 überwiegend mit einem oder zwei Toren führte. Erst kurz vor der Pause drehten die Greifswalder Handballer einen 5:7 Rückstand in die schmeichelhafte 9:8 Pausenführung. Deutliche Worte gab es zum Pausentee. 21 technische Fehler und Fehlwürfe sind einfach zu viel. Trainer Finkenstein forderte Konzentration und Konsequenz beim Torwurf.

Den eindeutig besseren Start in die 2. Halbzeit erwischten die SG-Handballer. Zwei schnelle Tore brachten die 11:8 Führung. Einem Loitzer Treffer folgten zwischen der 35. und 45. Minute 6 Tore der SG-Sieben. Eine überragende Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Spieleder im Tor spiegelte sich in der 17:9 Führung (45`) wieder. 

Dieser komfortable Vorsprung brachte nicht die nötige Sicherheit. So sah sich der Trainer gezwungen, mit einem Timeout die Reihen wieder zu ordnen. Doch dass im Handball vieles möglich ist, zeigte die hektische Schlussphase. Mehr und mehr ließen sich die Hansestädter das Heft aus der Hand nehmen. Ihre harte Abwehrarbeit wurde mit zahlreichen Zeitstrafen bedacht und die Gäste witterten noch einmal Morgenluft. Die Führung schmolz auf 18:14 (54`). In den letzten Minuten waren die Loitzer nicht mehr in der Lage, die SG-Sieben ernsthaft in Gefahr zu bringen. So leuchtete ein 19:15 (9:8) Erfolg nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel. Trainer Finkenstein meinte nach dem Spiel: "Meine Mannschaft hat einen wichtigen Sieg eingefahren. Wir müssen aber daran arbeiten, einen großen Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen um am Ende nicht um den Sieg bangen zu müssen".

Handball SG spielte mit: Spieleder, Germans, Kosira (1), Esefeld (2), Warmer (4), Saß (2), M. Richter (1), R. Finkenstein (1), Rudloff (2), Kuhn (3), Awiszus (3), Kinnen, Benewitz, T. Richter

Spielfilm: 0:1, 2:2, 2:4, 5:5, 5:7, 9:8, 11:8, 17:9, 18:10, 18:14, 19:15

2 Minuten: Handball SG 7; HSV Peenetal III 6

7 Meter: Handball SG 3/1; HSV Peenetal III 2/0


 

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