< A-Jugend kassiert erneut eine Niederlage
Montag 30. Januar 2012 12:00 Alter: 6 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte 2. Männer
Von: Jens Germans

Giebner und Effer retten Punkt


Der Trainer war nach dem Spiel angefressen. „Das war wohl unsere schlechteste Saisonleistung“ meinte Trainer Andreas Finkenstein nach dem Spiel. Auch die Schieris bekamen Ihr Fett weg weil Sie es nicht verstanden, die unnötigen Fouls des PSV zu unterbinden. Aber Dank eines starken Giebner im Tor mit 5 gehaltenen Siebenmetern und zahlreichen weiteren Paraden und eines überragenden Effer mit 14 Toren (7/7) erkämpfte sich die Handball SG II ein 30:30 (19:17) unentschieden.
Die SG-Sieben verstand es während des gesamten Spiels nicht, sich in den entscheidenden Situationen deutlich vom Gegner abzusetzen. Schon in der Anfangsphase (2:2, 5`) leisteten sich die SG-Spieler 3 Fehlwürfe und einen Abspielfehler. In der 10. Minute führten die Gäste mit 6:4, doch in der Folgezeit geriet der Spielfluss ins stocken, so das die Stralsunder in der 20. Minute zum 10:10 ausgleichen konnten. In der spielerisch besten Phase vor der Pause erzielten die Greifswalder zwar 9 Tore und setzten sich zwischenzeitlich auf 18:14 ab, doch die Deckung zeigte sich an diesem Tag löchrig wie ein Schweizer Käse. So ging es beim 19:17 für die Handball SG in die Pause.
Die zweite Halbzeit war nichts für schwache Nerven. Die ersten fünf Angriffe der SG-Sieben wurden kläglich vergeben. Im Gegenzug trafen die Stralsunder und führten nach 35 Minuten mit 19:20. Jetzt fielen die Tore abwechselnd auf beiden Seiten (22:22, 42`). Aufbäumen bei den Gästen, aber auch eine zwei Tore Führung (24:22, 45`) brachte nicht die nötige Sicher-heit. Auch beim 26:26 war noch nichts verloren. Giebner und Effer hielten die SG im Spiel. Der PSV ging erneut in Führung, auch deshalb, weil das Angriffsspiel zu sehr auf den Kreis ausgerichtet war. Die Außenspieler und der Rückraum konnten keine Gefahr ausstrahlen. Doch die SG konnte ausgleichen. Gefühlte 60 Sekunden vor Schluss das 30:29 für die SG. Im Gegenzug der Ausgleich durch die Stralsunder. Eigentlich war noch genügend Zeit um den Angriff auszuspielen, doch plötzlich war Schluss. Da nur das Kampfgericht die maßge-bende Stoppuhr hatte (es gab keine Hallenuhr) musste man sich wohl oder übel dem Schlusspfiff beugen. Denn die eigene Stoppuhr zeigte noch 12 Sekunden. Aber daran hat es schlussendlich nicht gelegen. Vielmehr waren wieder mal 20 Fehlwürfe und zahlreiche tech-nische Fehler ausschlaggebend für den Punktverlust.

Handball SG spielte mit: Giebner, Ehmke, Germans, Haut (3), Waltereit (3), Saß (3), Dachner, Esefeld, Schwetzko (3), Gerhardt (2), R. Finkenstein, R. Perschke, Effer (14), Reich (2)

Siebenmeter: Handball SG 8/7; PSV 8/3

Spielfilm: 2:0, 2:2, 6:4, 10:10, 18:14, 19:17, 19:20, 24:22, 26:26, 28:29, 30:29, 30:30


 

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