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Sonntag 26. März 2017 23:33 Alter: 4 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte 1. Männer
Von: Mayk Schulz

Handballkrimi im 1. Endrundenspiel


Vfl Blau Weiß Neukloster - Handball SG Greifswald 25:25 (10:14)

Im Hinspiel in der Endrunde um die Verbandsligameisterschaft trennten sich die Handball SG Greifswald und der Vfl Blau Weiß Neukloster unentschieden. Damit haben sich die Greifswalder eine gute Ausgangsposition für das am kommenden Samstag in der Sporthalle I stattfindende Rückspiel geschaffen. Das Hinspiel in Neukloster war nichts für schwache Nerven und die zahlreichen Neuklosteraner wurden für ihr Kommen belohnt, denn die Führung wechselte mehrfach hin und her. Den besseren Start in die Partie hatten dabei die Hausherren, denn bereits in der 6. Spielminute gingen sie durch einen verwandelten Siebenmeter mit 3:1 in Führung. Nun erwachten auch langsam die Greifswalder und nach 3 Toren ohne Gegentreffer ging man in der 9. Minute mit 3:4 in Führung. In den folgenden Minuten entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Treffer nahezu abwechselnd auf beiden Seiten fielen. Allerdings verpassten es die Greifswalder immer wieder das Spiel entscheidend zu bestimmen, denn zahlreiche hochkarätige Chancen blieben ungenutzt. So blieb es bis zum 7:8 in der 18. Minuten bei der knappen Führung. Doch der nächste kleine Zwischenspurt der Hansestädter ließ nicht lange auf sich warten, denn erneut gelangen 3 Tore ohne Gegentreffer. So stand es nach 22 gespielten Minuten 7:11 für die Handball SG. Man merkte den Spielern nun an, dass sie diese Führung unbedingt mit in die Kabine nehmen wollte und das gelang auch, denn beim 10:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff schien es, als ob die Greifswalder mit ihren Gedanken noch in der Kabine waren. Tor um Tor verkürzten die Gastgeber den Rückstand und schlossen bereits in der 34. Minute zum 14:15 auf. Der Ausgleich blieb aber noch aus, darauf mussten die Zuschauer bis zur 39. Minute warten, als den Mecklenburgern der Ausgleich zum 17:17 gelang. Nun war die Partie wieder völlig offen. Die Greifswalder überwanden diesen kleinen Schock aber schnell und setzten sich wieder auf 17:19 ab. Doch was dann folgte, ließ nichts Gutes für die Hansestädter hoffen. Jeder Wurf der Hausherren war ein Treffer, während man selber fahrlässig mit den eigenen Chancen umging. So konnten gute Konterchancen und selbst Siebenmeterwürfe nicht zum eigenen Torerfolg genutzt werden. Die Halle war plötzlich auch wieder da und so geriet man selbst mit 22:19 in der 47. Minute in Rückstand. Glücklicherweise ging nun ein Ruck durch die Mannschaft, denn die Akteure erkannten schnell, dass es Zeit zum Reagieren war. So konnte durch einen wahren Kraftakt in der 52. Minute der Ausgleich zum 22:22 erzielt werden. Die letzten Minuten waren erwartungsgemäß dann nichts für Leute mit schwachen Nerven, denn um jedes Tor wurde nun durch beide Teams aufopferungsvoll gekämpft. Kurz vor dem Abpfiff stand es dann immer noch 25:25 Unentschieden. Der letzte Angriff wurde von den Greifswaldern ausgeführt, doch trotz guter Wurfmöglichkeit blieb diese Chance ungenutzt. Trainer Thomas Krabbe äußerte sich ziemlich erschöpft nach dem Spiel: „Am Ende war es heute ein gerechtes Unentschieden. Beide Mannschaften haben sich immer wieder zurück ins Spiel gekämpft. Unsere Defensive hat heute über weite Strecken des Spiels wieder sehr gut funktioniert, aber mit unserer Chancenverwertung bin ich alles andere als zufrieden. Daran gilt es in der kommenden Woche zu arbeiten, damit wir uns am Ende die Verbandsligameister-Krone aufsetzen können. Nun haben wir es selber in der Hand, denn die Ausgangssituation dafür ist so schlecht nicht.“

7-Meter: Greifswald 4/1; Neukloster 2/1
2-Minutenstrafen: Greifswald 1; Neukloster 3

Handball SG spielte mit: Rohleder (im Tor), Mouginot (6 Tore), Warmer (1), Dachner, Wodke (4/1), Christiansen (6), C. Schulz (3), Marks (2), Formella (1), Schumann, Teige (2)


 

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