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Dienstag 23. Mai 2017 09:08 Alter: 6 Monat(e)
Kategorie: Spielberichte 2. Männer
Von: Jens Germans

Handball-Bezirkspokal Final Four 2017


Meisterschaft und Pokal - PSV Stralsund holt das Double


Handball SG Greifswald II scheitert im Halbfinale

Handball satt am vergangenen Samstag in der Sporthalle 1: Mit dem PSV Stralsund, frischgebackener Meister der Bezirksliga Ost, dem Vizemeister  Stralsunder HV IV, der SG Uni Greifswald/Loitz III und dem Tabellendritten der abgelaufenen Saison, der Handball SG Greifswald II hatte sich ein illustres Teilnehmerfeld zum Pokalfinale in Greifswald getroffen. Zum ersten Mal wurde der Bezirkspokal in dieser Form ausgespielt. Der Greifswalder Interimstrainer Frank Wodke, der den verhinderten etatmäßigen Trainer Andreas Finkenstein vertrat, äußerste sich nach dem Turnier noch leicht enttäuscht. „Heute war definitiv mehr für uns drin. Wir hatten es selber in der Hand den Einzug ins Finale zu schaffen. Doch leider hatten wir im entscheidenden Siebenmeterwerfen nicht das nötige Glück. Das kleine Finale konnten wir dann für uns entscheiden. Mit dem 3. Platz im Bezirkspokal geht somit die lange Saison mit einigen Höhen und Tiefen auch für uns zu Ende.“

1. Halbfinale   SG Uni Greifswald/Loitz III – Stralsunder HV IV 18:17 (8:8)

In einem spannenden Spiel konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Gute Abwehr- und Torhüterleistungen auf beiden Seiten dominierten die Partie. Beim 17:15 für die SG Uni sahen sie wie der sichere Sieger aus. Doch die junge SHV-Sieben erkämpfte sich mit großer Moral das Unentschieden (17:17). Auszeit der SG Uni und Sekunden vor dem Abpfiff erzielten die Loitzer durch Ihren besten Spieler Jonas Bartholome (10 Tore) den Siegtreffer.

2. Halbfinale   Handball SG Greifswald II – PSV Stralsund 19:20 (6:3, 12:12) nach 7m-Werfen

Ein Spiel, in dem die Greifswalder den Takt zunächst vorgaben. Auch in diesem Spiel dominierten die Abwehrreihen mit starken Torhütern als Rückhalt. Doch nach und nach, insbesondere nach dem Wechsel, verlor die SG-Sieben den berühmten roten Faden. Technische Fehler und überhastete Abschlüsse ließen aus einer 9:6 Führung einen 9:11 Rückstand werden. Die Moral stimmte und am Ende der regulären Spielzeit erzielte Frank Wodke per 7m den Ausgleich. Das Siebenmeterwerfen musste entscheiden. Freud und leid liegen da immer dicht beieinander. Der neunte Schütze der Handball SG verfehlte das Ziel. Der PSV verwandelte und zog somit ins Finale ein.

Spiel um Platz 3   Handball SG Greifswald II – Stralsunder HV IV 20:18 (9:7)

Das Spiel um die goldene Ananas. Aber die gastgebende SG-Sieben wollte den 3.Platz und legte los wie Feuerwehr. 7:0 nach 15 gespielten Minuten. Die Stralsunder Jungs schon moralisch und körperlich am Boden. Doch wie gewonnen so zerronnen: mit zahlreichen technischen Fehlern gestattete die Handball SG II dem SHV IV einige schnelle Gegenstöße. Tor um Tor holten die jungen Wilden auf, zur Halbzeit war das Spiel wieder offen. Mit großem kämpferischen Einsatz, Glück und Geschick retteten die Greifswalder den knappen Vorsprung ins Ziel. Platz 3 in Meisterschaft und Pokal stimmen am Ende einer durchwachsenen Saison versöhnlich.

Finale   SG Uni Greifswald/Loitz III – PSV Stralsund 14:23 (6:11)

Die SG Uni legte los wie die Feuerwehr. Schnell führten sie mit 3:0, danach gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel setzte sich der PSV ab. Im zweiten Durchgang überzeugte vor allem PSV-Torwart Robert Stichternoth. Fast im Alleingang führte er die Stralsunder auf die Siegerstraße. Ohne zu glänzen baute der PSV seinen Vorsprung Tor um Tor aus. Verdient gewinnen die Männer vom Strelasund neben Meisterschaft auch den Bezirkspokal. Trainerin Sandra Spörle sagte nach dem Spiel: „ Der Teamgeist und die gute Mannschaftsleistung während der gesamten Saison haben den Ausschlag für diesen großartigen Erfolg gegeben. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“.

Handball SG Greifswald II spielte mit: K. Below, J.Germans, K. Borchardt, O. Wollmann, D. Kiepsel, F. Wodke,  S. Brandenburg, A. Manecke, M. Altenburg, R. Saß, M. Giebner, F. Kinnen, A. Gerner, M. Kreutzer


 

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