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Sonntag 18. Februar 2018 23:33 Alter: 60 Tag(e)
Kategorie: Spielberichte 1. Männer
Von: Mayk Schulz

1. Männer: Final Four ohne den HC


HC Vorpommern-Greifswald – Stralsunder HV II 20:23 (10:10)

Das war es nun mit dem Auftritt des HC Vorpommern-Greifswald im Landespokal. Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie unterlag man am Ende dem Stralsunder HV II mit 20:23. Damit gelang den Stralsundern der Einzug in die Runde der letzten Vier, dem sogenannten Final Four. „Da wären wir auch gerne dabei gewesen.“ zeigte sich der Greifswalder Trainer Thomas Krabbe nach dem Abpfiff etwas enttäuscht. „Aber wenn man nur 20 Tore wirft, dann kann man heutzutage kaum noch ein Spiel gewinnen. Wir hatten heute große Probleme in der Offensive. Der Angriff glänzte im Wesentlichen durch technische Fehler und eine mangelhafte Trefferquote. In der Defensive war eindeutig eine Steigerung im Vergleich zu den letzten Spielen zu erkennen. Doch das nutzt alles nichts, wenn man hinten kämpft wie ein Löwe und vorne die Chancen reihenweise liegen lässt.“ Dabei begann das Pokalviertelfinale mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Erst in der 4. Spielminute gelang den Hausherren der erste Treffer zum 1:1. Aber hinten stand das Greifswalder Bollwerk wie eine eins. Die Stralsunder bissen sich die Zähne am Greifswalder Abwehrriegel aus und kamen zunächst nicht zum weiteren Torerfolg. So setzten sich die Boddenstädter in der 7. Minute bis auf 4:1 ab. Doch die frühe Führung tat dem HC gar nicht gut. Denn das was sie jetzt zeigten, war zum Harre raufen für die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle I. In den folgenden 11 Minuten gelang gerade mal ein magerer Treffer. So drehten die Gäste den Spieß um und gingen ihrerseits mit 5:6 in Führung. Das Trainergespann Krabbe/Mahlitz reagierte und nahm seine Auszeit um Schlimmeres zu verhindern. Mit Erfolg, denn ein Enteilen der Stralsunder konnte so unterbunden werden. So gestalten sich die folgenden Minuten total ausgeglichen, wobei es keiner Mannschaft gelang sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Mit 10:10 ging es dann in die Kabinen. Die Vorsätze für den zweiten Durchgang sind kurz zusammengefasst: Hinten weiter so und Vorne die Chancen nutzen. Und zunächst sah es auch aus, als ob diese umgesetzt werden konnten. Bis aus auf 12:10 konnte man in der 32. Spielminute enteilen. Doch dann war es leider schnell wieder vorbei mit den guten Vorsätzen. In den folgenden 10 Minuten gelang den HC-Männern nicht ein einziger Treffer. So setzten sich die Gäste bis auf 12:17 ab. Die Greifswalder fanden nun über den Kampf wieder zurück ins Spiel und schlossen in der 47. Minute zum 16:18 auf. Der direkte Anschluss sollte aber nicht gelingen. Und auch beim 20:22 in der 56. Minute war man noch mit 2 Toren hinten. Nun war eigentlich noch genug Zeit um das Spiel noch für sich zu entscheiden, aber in den letzten 4 Minuten fiel nur noch ein Treffer, und der für die Stralsunder zum 20:23 Endstand. Trainer Krabbe blickt auch schon wieder nach vorn: „Wir haben jetzt nicht viel Zeit uns über die vergebene Chance ins Pokalfinale einzuziehen zu ärgern. Wir müssen uns jetzt wieder schnell auf die kommenden Spiele in der MV-Liga konzentrieren. Am kommenden Sonntag müssen wir nach Warnemünde. Das wird ein genauso heißer Tanz wie heute werden. Wir sind mit 14 Punkten punktgleich mit den Warnemündern. In den kommenden 3 Trainingseinheiten werden wir unser Augenmerk auf den Torabschluss legen. Dann wird es uns vielleicht wieder gelingen, in die Erfolgsspur zurückzukehren.“

7-Meter: Greifswald 2/2; Stralsund 6/6
2-Minuten: Greifswald 0; Stralsund 3

HC Vorpommern-Greifswald spielte mit: Surke, Rohleder, Dehne (alle im Tor), Mouginot (1 Tor), Bleul (3), C. Schulz (4), Osnowski, Marks (6/2), Teige (1), Dachner, Wodke (4), Wessel, Mahlitz (1)


 

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