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Montag 05. März 2018 12:39 Alter: 135 Tag(e)
Kategorie: Spielberichte 2. Männer
Von: Jens Germans

2. Männer: Am Ende fehlte das Quäntchen Glück


Trainer Andreas Finkenstein konnte zwar auf den gesamten Kader zurückgreifen, sah aber noch Potential im Angriff und in der Abwehr.

Mit einer 26:27 (14:14) Niederlage für die 2.Mannschaft des HC Vorpommern Greifswald endete das Spitzenspiel der Bezirksliga zwischen dem Tabellenführer und dem verlustpunktfreien Stavenhagener SV II. Betretene Gesichter auf der einen und Jubelstimmung auf der anderen Seite.
„Wir wussten, dass mit Stavenhagen ein unbequemer Gegner nach Greifswald kommt. Unser Ziel war es, mit einem Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen. Uns ist es heute nicht gelungen, in Angriff und Abwehr unser Leistungsvermögen abzurufen“ so Trainer Andreas Finkenstein nach dem Spiel. Dabei stand dem Trainer erstmals der gesamte Kader zur Verfügung.
Von Beginn an war das Spiel ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, die Tore fielen abwechselnd auf beiden Seiten. Während die Gäste oftmals mit Toren aus dem Rückraum relativ einfach zum Torerfolg kamen, mussten die Gastgeber deutlich mehr für den eigenen Torerfolg arbeiten. Das lag vor allem an den körperlich großen und in der Abwehr sehr robusten Gegenspielern.
In Halbzeitpause gab es die deutliche Ansprache vom Trainer „Wir müssen in der Deckung noch mehr investieren, rechtzeitig gegen die Rückraumschützen raustreten und unsere Möglichkeiten konsequent nutzen“. Zählte die Zeit unmittelbar nach der Pause in den letzten Spielen zu den Stärken des HC Vorpommern-Greifswald II, so verschlief man diesmal total den Start in Durchgang zwei. Sechseinhalb Minuten blieb man ohne eigenes Tor. 5 Fehlwürfe und ein technischer Fehler standen dabei zu Buche. Der SSV II konnte sich auf 14:17 (37`) absetzen. Doch die Greifswalder fanden zurück ins Spiel. In der 42. Minute erzielte Max Esefeld den Ausgleich zum 18:18. Sekunden später die 19:18 Führung durch Sören Christiansen per Konter. Das war die beste Phase im Spiel der Hausherren. Folgerichtig nahmen die Gäste ihre Auszeit. Diese Spielunterbrechung tat dem HC nicht gut. Zwar besaß man unmittelbar nach Wiederanpfiff via Tempogegenstoß die Chance zum 20:18, doch der Stavenhagener Torwart parierte. In der Folgezeit, aber eigentlich über das gesamte Spiel, fand die Abwehr keine Einstellung zum Angriffsspiel der Gäste. Zu oft hatte man im Deckungsverbund das Nachsehen. Wieder geriet die HC-Sieben  ins Hintertreffen (20:23,49`). Mit großem Kampfgeist wurde erneut der Ausgleich geschafft (24:24, 54`). Es gelang nicht, selbst einmal den Führungstreffer zu markieren. Man rannte in der Schlussphase immer diesem einen Tor hinterher.
Und der Treffer zum Ausgleich wollte in den letzten 74 Sekunden nicht fallen. Mit Mann und Maus kämpften die Gäste in der Abwehr, kein Durchkommen für die körperlich unterlegenen Greifswalder. Am Ende stand das Glück der Tüchtigen auf der Seite der Gäste. Der SSV II profitierte von zu vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen der HC II -Sieben und hat im Rennen um die Meisterschaft alle Trümpfe in der Hand.
HC Vorpommern-Greifswald II spielte mit: J. Bonefeld, J. Germans, S. Christiansen (6), M. Schulze, P. Rosenthal (4), R. Saß (5), R. Finkenstein (2), E.Wulf, M. Giebner (3), C. Spieleder, M. Esefeld (4), F. Kinnen (2)
Spielfilm: 1:0,3:3,7:7,8:10,10:10,14:14,14:17,18:18,20:20,20:23,24:24,26:26,26:27


 

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